Des einen Freud, der anderen Last – 150 Jahre Telefon

Eine Sendung über einen Alltagsgegenstand, der Fluch und Segen zugleich ist. Den Auftakt macht eine Collage aus unterschiedlichen Stimmen und Ankedoten zum Telefon und zum Telefonieren.

Auch zu hören ist ein Interview mit Helmut Gold , dem Direktor des Museums für Kommunikation in Frankfurt a.M., der die Geschichte des Telefons seit seiner Erfindung vor 150 Jahren bis heute nachzeichnet und von Walter Benjamin ergänzt wird, der in der „Berliner Kindheit um 1900“ das Telefon als ein einst verhasstes Objekt vorstellt, das im Laufe der Zeit, „einem sagenhaften Helden gleich“, zum „Trost der Einsamkeit“ avancierte.

Zudem kommt die Kustodin für Nachrichtentechnik am Museum für Kommunikation, Lioba Nägele, zu Wort, die auf die Lebens- und Arbeitsrealität von Telefonistinnen eingeht. Letztere lernen wir auch durch einen vertonten Erfahrungsbericht näher kennen, in dem Käthe E. über ihre Zeit als „Fräulein vom Amt“ (1909-1923) berichtet.

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