„Das Feuer hinter dieser Satire war doch, dass ich enorm hasste.“ – George Grosz damals und im Zeitalter seiner künstlerischen Reproduzierbarkeit

George Grosz (1893-1959) ist heute vor allem für seine politischen und sozialkritischen Karikaturen und Gemälde aus der Zeit der Weimarer Republik bekannt. Das Bild „Die Stützen der Gesellschaft“ aus dem Jahr 1926, das Klerus, Militär, Wissenschaft, linke und rechte Politiker gleichermaßen als inhuman, planlos und machtgeil darstellt, ist wohl das bekannteste Gemälde von ihm. Doch Grosz zeichnete bereits im Grundschulalter, fing die Erfahrungen des ersten Weltkriegs in Skizzen ein. Bereits in seiner Hochphase als „Propagandada“ und Vertreter der Neuen Sachlichkeit gegen Ende der 1920er begann er auch Sitllleben, Aquarelle und Landschaftsbilder zu malen.

Im Frühjahr 2019 veröffentlichte der avant Verlag die Graphic Novel „Grosz“ von Lars Fiske. Sie stellt einen Versuch dar, das bewegte Leben von Grosz zu dokumentieren und ihn und seinen Stil den Menschen im 21 Jahrhundert näher zu bringen. Wie Lars Fiske das anstellt und ob es ihm glückt ist ebenso Thema dieses Beitrags, wie Grosz Leben und Werk und die Brüche und Wandlungen die sich in seiner Biographie und seinen Bildern finden lassen.

Zu Wort kommen George Grosz (1958), Wieland Herzfeld (1967), Olaf Peters, Professor für Neueste Kunstgeschichte und Kunsttheorie an der Martin-Luther-Universität in Halle sowie der Autor und Illustrator der Graphic Novel „Grosz“ Lars Fiske.

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